Unterspritzungen mit Eigenfett

Nicht resorbierbare Filler werden vom Körper nicht abgebaut und verbleiben im Wesentlichen unverändert im Gewebe. Sie haben in den letzten Jahren immer wieder für meist negative Schlagzeilen gesorgt. Zu den prominentesten Vertretern dieser Art gehört sicher das Silikonöl, welches vor allem in Asien und den USA, aber auch in Europa eingesetzt wurde. Permanente Filler können das körpereigene Immunsystem zu einer Fremdkörperreaktion anregen, welche noch Jahre nach der Implantation auftreten kann. Aufgrund der gemachten Erfahrungen gilt heute sowohl in der Schweizerischen Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, als auch in der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie der Grundsatz, dass nur noch resorbierbare Substanzen zur Faltenbehandlung eingesetzt werden sollen.

ResorbierbareFillernwerden vom Körper mehr oder weniger schnell wieder abgebaut, aber vom Immunsystem gut toleriert. Die heute am Markt gängigen Produkte enthalten zumeist Hyaluron-säure. Allen Produkten gemeinsam ist dabei, dass ihre Wirkung nach 4 – 6 Monaten nachlässt. Dies je nach Dosierung und Ort der Unterspritzung.

Dr. med. Roger Gmür ist Spezialist in Behandlungen und Operationen zur Verbesserung der Körperkonturen. Insbesondere hat er sich auf dem Gebiet der Brustvergrösserung mittels Eigenfett-Transplantation einen Namen gemacht und führt dazu auch Workshops für Chirurgen aus dem In-und Ausland in der Klinik Tiefenbrunnen in Zürich durch.