Wie verläuft die Operation?

Vor dem eigentlichen Eingriff markiert der Chirurg die Entnahmestellen für das Fett an der stehenden Patientin. Die kleinen Hautschnitte von ca. 0,5cm werden an unauffälliger Stelle geplant, z.B. in den Gesäßfalten oder im Nabel. ZU Beginn der Operation werden die markierten Stellen von diesen Zugängen ausgehend mit einer kochsalzhaltigen Lösung aufgespritzt und so prall und unempfindlich gemacht. Die eigentliche Absaugung beginnt erst nach einer kurzen Wartezeit und dauert je nach Areal und Ausmaß zwischen einer halben und bis zu mehreren Stunden. Noch auf dem Operationstisch werden eine Kompressionshose, Stützstrümpfe oder Bandagen über die behandelten Areale gezogen. Diese sollen  verhindern, dass sich in den entstandenen Hohlräumen Blutergüsse bilden und gleichzeitig die Schrumpfung des Bindegewebes und der Haut unterstützen.

Das gewonnene Fettgewebe wird danach von der überschüssigen Flüssigkeit getrennt, bevor es zur Einspritzung bereit steht. Hierzu wird die Brust erst unempfindlich gemacht, bevor das Fett via kurze, gut versteckte Hautschnitte mittels feiner, stumpfer Kanülen rund um die Brust eingespritzt werden kann.
Am Ende der OP wird auch die Brust mit einem Sport-BH etwas ruhig gestellt.

Dr. med. Roger Gmür ist Spezialist in Behandlungen und Operationen zur Verbesserung der Körperkonturen. Insbesondere hat er sich auf dem Gebiet der Brustvergrösserung mittels Eigenfett-Transplantation einen Namen gemacht und führt dazu auch Workshops für Chirurgen aus dem In-und Ausland in der Klinik Tiefenbrunnen in Zürich durch.