Gesichtsbehandlung mit Eigenfett von Dr. med. Roger Gmür

Gesichtsbehandlung mit lipo-filling

Unterspritzungen mit Eigenfett im Gesichtsbereich stellen eine hervorragende Alternative zu den gängigen Faltenbehandlungen mit Hylauronsäure-Fillern dar. Gemeinsames Prinzip ist dabei die Möglichkeit, verloren gegangene Fülle im Gesicht wieder herzustellen und dadurch einen auffrischenden Effekt zu erzielen.

Eine Hyaluron-Behandlung ist zwar in aller Regel kurz und schmerzlos, aber ihre Wirkung ist zeitlich begrenzt und muss daher in regelmässigen Abständen wiederholt werden. Die Resultate nach Unterspritzungen mit Eigenfett sind im Gegensatz dazu dauerhaft und das eingeheilte Fett verbleibt ein Leben lang.

Wer zur Behandlung von konstitutionell bedingten Falten eine dauerhafte Lösung sucht, findet in der Eigenfett Behandlung die optimale Alternative. Das eingeheilte Eigenfett verbleibt ein Leben lang und altert absolut natürlich. Eigenfett ist der einzige „permanente Filler“ der heute mit gutem Gewissen empfohlen werden kann.

Nicht resorbierbare Filler werden vom Körper nicht abgebaut und verbleiben im Wesentlichen unverändert im Gewebe. Sie haben in den letzten Jahren immer wieder für meist negative Schlagzeilen gesorgt. Zu den prominentesten Vertretern dieser Art gehört sicher das Silikonöl, welches vor allem in Asien und den USA, aber auch in Europa eingesetzt wurde. Permanente Filler können das körpereigene Immunsystem zu einer Fremdkörperreaktion anregen, welche noch Jahre nach der Implantation auftreten kann. Aufgrund der gemachten Erfahrungen gilt heute sowohl in der Schweizerischen Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie, als auch in der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie der Grundsatz, dass nur noch resorbierbare Substanzen zur Faltenbehandlung eingesetzt werden sollen.